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Französischer Trend: Italienischer Wein jenseits der Alpen

Der italienische Weinmarkt orientiert sich zunehmend an der Nachhaltigkeit und der Nachfrage nach frischen, fruchtigen und alkoholarmen Weinen, insbesondere bei jungen Menschen. Toskana, Piemont und Venetien bleiben die führenden Regionen, wobei Sorten wie Sangiovese, Nebbiolo, Barbera und Glera im Vordergrund stehen. In Frankreich stehen italienische Weine hoch im Kurs, wobei Barolo, Brunello, Chianti Classico, Supertuscans, Prosecco, Franciacorta und Trento DOC im Vordergrund stehen. Der Klimawandel hat neue Bewirtschaftungsstrategien im Weinberg erforderlich gemacht, während das Interesse an neuen Anbaugebieten wie dem Ätna und dem Primitivo aus Apulien wächst. Und schließlich boomt der Weintourismus, der auf der Vinitaly mehr Platz finden könnte.
Welches sind die wichtigsten Trends auf dem italienischen Weinmarkt?

Zu den deutlichsten Trends gehört zweifellos die wachsende Aufmerksamkeit für ökologische Nachhaltigkeit. Ein Bedürfnis, das das Bedürfnis von immer mehr Verbrauchern widerspiegelt, ein gesundes Produkt auf den Tisch zu bekommen, das auf umweltverträgliche Weise hergestellt wurde.

Damit einher geht, vor allem bei jungen Leuten, die wachsende Nachfrage nach frischeren, fruchtigeren Weinen, nach einem sofortigen und leicht zu trinkenden Produkt ohne lange Reifung im Holz. Häufig ist diese Nachfrage auch mit der Suche nach Weinen mit einem niedrigeren Alkoholgehalt verbunden.

Welche Regionen und Rebsorten sind im Trend?

Bei den Regionen, die unseren Sektor vorantreiben, stehen die Toskana, das Piemont und Venetien an der Spitze. Aus diesen Weinbaugebieten kommen die bekanntesten und beliebtesten Weine unseres Landes, vom Chianti Classico und Brunello über den Barolo und Barbaresco aus dem Piemont bis hin zum sprudelnden Prosecco aus Venetien. Auch die Liste der beliebtesten Rebsorten spiegelt diese Reiseroute wider: Sangiovese für die toskanischen Rotweine, Nebbiolo und Barbera für das Piemont. Die Rebsorten des Veneto vervollständigen das Bild: Corvina und Rondinella für die Rotweine, Garganega für die Weißweine und Glera für den Prosecco.

Werden italienische Weine in Frankreich noch geschätzt?

Frankreich ist nach wie vor einer der Referenzmärkte für italienische Weine, die auch jenseits der Alpen immer mehr an Bedeutung gewinnen. In den letzten Jahrzehnten haben die französischen Verbraucher eine große Neugier gegenüber den Rebsorten anderer Länder gezeigt und das italienische Weinangebot mit großem Interesse und neuem Bewusstsein erkundet. Unsere Weine werden für ihre Vielseitigkeit bei Tisch geschätzt und finden sich auf den Speisekarten der wichtigsten Restaurants, die den Erfolg der italienischen Gastronomie auf französischem Boden fortsetzen.

Welche Arten von italienischen Weinen werden von Sommeliers und Weintechnikern in Frankreich bevorzugt?

Französische Sommeliers und Weinexperten schauen mit großem Interesse auf unsere Weine. Bei den Rotweinen stehen Barolo, Brunello di Montalcino, Chianti Classico und die Supertuscans im Mittelpunkt. Die Eleganz und die Entwicklung im Laufe der Zeit sind ihre am meisten geschätzten Eigenschaften. Bei den Weißweinen hingegen sind sie wegen ihrer Frische und aromatischen Komplexität besonders begehrt. Bei den Schaumweinen ist der Prosecco nach wie vor ein Muss, gefolgt von Franciacorta und Trento DOC.

Wie steht es um den Wein in Italien? Wie hat sich der Klimawandel ausgewirkt? Wie sehen die neuen Konsumgewohnheiten aus?

Italien muss sich auch den neuen Herausforderungen des Klimawandels stellen, der zu heißeren Sommern als üblich und zu unbeständigeren Niederschlagsmustern geführt hat. Dennoch hat die italienische Weinwelt mit neuen Strategien reagiert, die auf eine effiziente Bewirtschaftung der Wasserressourcen, die Einführung ökologisch nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken und Investitionen in Forschung und Innovation abzielen, um neue Technologien im Weinberg und bei der Bewirtschaftung der Traubenernte zu entwickeln und anzuwenden.

Neben den bereits erwähnten üblichen Bezeichnungen erlebt die Welt des italienischen Weins den Erfolg neuer Etappen, darunter der Ätna in Sizilien und die Wiederentdeckung des Primitivo aus Apulien.

Schließlich hoffe ich auf eine stärkere Synergie mit dem Weintourismus, der in den letzten Jahren ein exponentielles Wachstum verzeichnet hat. Daher glaube ich, dass es ein erfolgreicher Schachzug sein könnte, diesen Sektor im Rahmen der Vinitaly in einem eigenen Pavillon zu beherbergen, so dass die wichtigste Weinmesse Italiens ein Treffpunkt für unsere Realitäten sein kann, mit dem Ziel, die breite Palette des Weinangebots unseres Landes immer besser zu verbreiten und zu kommunizieren.

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